Seit über einem Jahr hat es in Ramada, im Nordosten Kenias, nicht mehr ausreichend geregnet! Daher sind die letzten beiden Ernten ausgefallen und die Menschen hungern deutlich mehr als sonst! Selbst wenn es heute regnen würde, dauert es mehrere Monate, bis die Ernte eingeholt werden kann. Abgesehen davon sind die meisten Menschen zu geschwächt, um auf dem Feld zu arbeiten.
Wir fördern täglich bis zu 20.000 l Trinkwasser aus 168 Meter Tiefe für die ländliche Bevölkerung, die im weiten Umkreis auf dieses Wasser angewiesen ist. Zusätzlich gewährleisten wir eine medizinische Versorgung.
Die Medizinische DirektHilfe in Afrika e.V. (MDH) arbeitet seit Jahren in Zusammenarbeit mit dem smart fellows e.V. vor Ort und verfügt über eine eigene, unabhängige logistische Infrastruktur zur Nahrungsmittelhilfe, die durch den deutschen Arzt Dr. Olaf Förster in Ramada überwacht wird. Durch das seit Jahren bestehende Programm "Nahrungsmittel für Arbeit" bekommen täglich 496 Menschen zu essen! Wegen des rasanten Preisanstiegs für Grundnahrungsmittel (Mais und Bohnen) sowohl auf dem Weltmarkt, als auch in Kenia, haben sich die Kosten für das Programm innerhalb von 6 Monaten verdreifacht!
Die Medizinische DirektHilfe in Afrika e.V. (MDH) ist eine kleine, aber sehr effektive Organisation. Wir können das Programm "Nahrungsmittel für Arbeit" nur dann fortsetzen, wenn uns dies durch zusätzliche Spenden finanziell ermöglicht wird! Bei gleich bleibenden Preisen und Wechselkursen prognostizieren wir den finanziellen Bedarf für die nächsten 6 Monate auf 80.000 Euro! Das beinhaltet Kosten für die Ausgabe von Saatgut, falls die Regenzeit einsetzen sollte! Daher appellieren wir eindringlich an Sie, das Programm "Nahrungsmittel für Arbeit" mit Nachdruck zu fördern! Wir haben dafür ein spezielles Sonderkonto eingerichtet:
Hungernothilfe Kenia
Konto: 2709000
BLZ: 210 602 37
Bank: EDG
Ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe!
Wir sorgen für Transparenz: Klicken Sie auf die rechts stehenden Button, um zu sehen wie viele Spenden eingegangen sind und wann wir dafür Nahrungsmittel und Saatgut gekauft haben. Die Listen werden ständig aktualisiert.